Praxis für Sprachtherapie Sylvia Klein

Sprachförderung

Sprachförderung
Grundregeln der Sprachförderung im Alltag
  • Hören Sie Ihrem Kind zu
    Nehmen Sie sich also Zeit, Ihrem Kind zuzuhören. Jeder spricht viel lieber und auch viel mehr , wenn man einen guten Zuhörer hat. Lassen Sie das Kind ausreden ohne ungeduldig zu werden. Achten Sie darauf, was das Kind erzählt, nicht wie es spricht!
     
  • Seien Sie ein gutes Vorbild für Ihr Kind
    Bei der Entwicklung der Sprache spielt Nachahmung eine große Rolle. Seien Sie deshalb ein gutes Sprachvorbild für Ihr Kind. Deutliches Sprechen erleichtert das Verstehen und verbessert das Nachahmen Sprechen Sie nicht zu schnell in einfachen, aber vollständigen und richtigen Sätzen. Besonders wichtig ist der Wechsel zwischen sprechen und zuhören.
  • Senden Sie Ich-Botschaften und zeigen Sie Einfühlungsvermögen
    Wenn Ihr Kind etwas Bestimmtes tun oder lassen soll, erklären Sie aus ihrer Sicht warum Sie dies so möchten.
  • Führen Sie Dialoge, keine Monologe; nehmen Sie sich Zeit
    Versuchen Sie, auf Mitteilungen Ihres Kindes intensiv einzugehen und seine Argumente einzubeziehen. Beobachten Sie ihr eigenes Kommunikationsverhalten. Reden sie miteinander und geben Sie nicht nur "Anweisungen" ohne auf die Äußerungen des Kindes einzugehen.
  • Loben Sie Ihr Kind und vermitteln Sie Erfolgserlebnisse
    Loben Sie ihr Kind für die Erfüllung von altersgerechten, angemessenen Aufgaben. Ein Lob erhöht sein Selbstbewusstsein und gibt Mut!
  • Weiter Tips:
    Rhythmus, Reime und Melodien verdeutlichen Sprache und lassen sich leichter einprägen. Lieder fördern somit die Sprachentwicklung und das Sprachgefühl. Spielen Sie mit Ihrem Kind Fingerspiele, singen Sie Lieder und machen Sie Klatschspiele.
Das sollten Sie vermeiden:
  • Reden Sie nicht in verkürzten Sätzen mit Ihrem Kind ´Niko Hunger? Essen?´
  • Benutzen Sie keine Babysprache
  • Verschlucken Sie keine Silben, vermeiden Sie zu nuscheln
  • Fordern Sie Ihr Kind nicht ständig auf, bestimmte Wörter ´richtig´ zu sprechen, wenn es dies wirklich noch
    nicht kann
  • Werden Sie nicht ungeduldig und unterbrechen Sie Ihr Kind nicht.
  • achten Sie auf angemessenen, nicht zu hohen Fernsehkonsum
  • seien Sie selbst nicht hektisch und ungeduldig im Umgang mit ihrem Kind